Vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg aus  1914-1918 Der Krieg begann nach dem Attentat von Sarajevo mit der Kriegserklärung Österreich- Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914 und endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918 Am 23. Mai 1915 (Pfingstmontag) erklärte Italien Österreich-Ungarn den Krieg. Die regulär ausgebildeten Kampfeinheiten Tirols waren an der Ostfront, in Galizien und in Serbien im Einsatz. Also waren im Lande nur mehr die Männer über 50, die unter 17 Jahre sowie die nicht zur Wehrpflicht einberufenen. Nach dem Bekanntwerden der Kriegserklärung ging der Alarm zu den Führern der Standschützenbataillone. Abgeschiedene Orte wurden durch Läuten der Kirchenglocken und Böllerschüsse alarmiert. Neben den einberufenen Standschützen meldeten sich innerhalb von 3 Tagen in ganz Tirol 38.000 freiwillige junge Männer zu den Standschützen, um das Land zu verteidigen, was eine nicht für möglich gehaltene Zahl war. Die Standschützen von Weitental, wie auch die von Vintl und Pfunders, waren dem Bataillon Welsberg zugeteilt und war vor allem am Monte Piano, in der Festung Plätzwiese (in der Nähe von Prags), sowie später am Monte Pasubio im Einsatz. Viele Männer waren auch an der Ostfront und in Russland im Einsatz. Insgesamt sind im 1. Weltkrieg 28 Weitentaler gefallen, 5 verstarben kurze Zeit später. Standschützen an der Dolomitenfront Im Einsatz der Standschützen an der Südgrenze Tirols; Standschützen waren alle jene, die zu jung oder zu alt waren, um in die reguläre Armee einberufen zu werden; sie bildeten 1915 - nachdem die regulären Tiroler Regimenter in Galizien eingesetzt waren - das Rückgrat der Verteidigung gegen Italien. Sie führten erfolgreich den Krieg in den Bergen (Monte Piano, Ortlerfront, Dolomitenfront). Die südliche Tiroler Landesgrenze wurde militärisch nie eingenommen !!!
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